Diversität in Kultur und Berichterstattung – Das doppelte Defizit

Dossier Diversität in Kultur und Berichterstattung
 

Wer macht Kunst und Kultur? Wer entscheidet über Förderungen und Formate, Programme und Projekte? Wer ist das Publikum in Theatern,
Museen und Bibliotheken? Der öffentlich finanzierte Kulturbetrieb hat den Auftrag, allen Menschen im Land kulturelle Teilhabe
zu ermöglichen. Doch davon sind wir weit entfernt, denn die Vielfalt der Bevölkerung Deutschlands bildet sich in den Kultureinrichtungen kaum ab. Das könnte nicht zuletzt an einer Fehlfunktion der demokratischen Öffentlichkeit liegen: In den Medien ist der Mangel an Diversität in „der Kultur“ nämlich kaum ein Thema.

Das einzige Phänomen mit Diversitätsbezug, das gelegentlich mal zur Sprache kommt, ist die oft ungünstige Verteilung der Generationen im Publikum. Dann werden lautstark ein allgemeiner Kulturverlust und der Untergang des Abendlands beschworen – aber die strukturellen Gründe oder konkreten Konzepte der einzelnen Häuser wie auch der Kulturpolitik insgesamt werden nicht wirklich journalistisch ausgeleuchtet.

Im aktuellen Dossier über Diversität in Kultur und Berichterstattung fragt Peter Grabowski nach der Repräsentanz der realen gesellschaftlichen Vielfalt im Kulturbetrieb. Lesen Sie hier weiter! 

Datum
15. März 2019
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