Urbanes Lernen

Die Zukunftsakademie setzt sich mit städtischem Raum als Ausgangspunkt für vielfältige Lern- und Bildungsprozesse auseinander.

Städte vereinen und spiegeln in ihren Räumen vielfältige gesellschaftliche, ökonomische und kulturelle Entwicklungen und Verhältnisse. Diese Räume strukturieren unser Alltagsleben und (re-)produzieren gesellschaftliche Unterschiede, Machtverhältnisse und Strukturen. Die Zukunftsakademie entwickelt ein interdisziplinäres Lernfeld URBANES LERNEN, in dem städtische Räume den Ausgangspunkt für vielseitige Lern- und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen bilden. Im Themenfeld URBANES LERNEN werden Fragestellungen von Kindern und Jugendlichen bearbeitet, die aus der komplexen Gegenwart entstehen und sich mit ihrem urbanen Lebensraum, ihrer konkreten Lebenswirklichkeit auseinandersetzen: Wie lernen Kinder und Jugendliche in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft? Wie können sie sich mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit in ihrem urbanen Lebensraum kritisch auseinandersetzen und sich gleichzeitig in einer komplexen Welt orientieren? Wie können sie ihre Interessen und Standpunkte auf Augenhöhe aushandeln? 

Diese und weitere Fragen werden unter dem Begriff URBANES LERNEN gefasst. Gemeint ist damit die unmittelbare Auseinandersetzung mit der Stadt unter Einbeziehung vielfätiger thematischer Perspektiven und Felder (wie z.B. Migration, Diversität, Geschichte und Erinnerung, Postkolonialismus, ethnografische Forschung, Stadtentwicklung) und verschiedener künstlerischer Disziplinen. Die Zukunftsakademie setzt die vielfältige und jahrzehntelange künstlerisch-partizipative Praxis im Stadtraum fort. Sie stellt sie für das Feld KULTURELLE BILDUNG an der Schnittstelle zu politischer Bildung heraus und möchte sie für den Bildungskontext systematisieren. 

Ziele

  • Stadt(raum) als Lernort für schulische und nicht-schulische Bildungsträger etablieren
  • Bedeutung von URBANEM LERNEN als Feld KULTURELLER BILDUNG erhöhen und Bildungseinrichtungen dabei unterstützen, dieses Feld in ihre Praxis zu integrieren
  • Öffnungprozesse von Kultur- und Bildungsinstitutionen hin zum Stadtraum unterstützen 

Weitere Themenfelder

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