Neue Relevanz.

Symposium zur Zukunft kleiner Stadtmuseen

Symposium_Zukunftsakademie
Kleine Stadt- und Heimatmuseen befinden sich gegenwärtig unter einem enormen Legitimationsdruck. Sie leisten zwar einen großen Beitrag zur lokalen Identität und zur Ausbildung eines Heimatgefühls. In der öffentlichen Wahrnehmung verlieren sie dennoch zunehmend an Relevanz, da die klassischen Veranstaltungs- und Vermittlungsformate von neuen Besuchergenerationen nicht mehr ausreichend angenommen werden. Angesichts schrumpfender öffentlicher Förderungen ist die Entwicklung neuer Angebote besonders herausfordernd. Es stellt sich die Frage, wie diese Institutionen ihre Relevanz trotz dieser Einschränkungen neu unter Beweis stellen können.

 Kreative Projekte aus kleinen Institutionen zeigen eindrucksvoll, dass ein Wandel in Selbstverständnis und Programmatik mit neuen Ideen und Leidenschaft auch mit wenigen Finanzmitteln gelingen kann. Das Symposium möchte daran anknüpfend ein Gefühl dafür vermitteln, wie mit wenig Geld möglichst große Impulse umgesetzt werden können, um der Institution Stadtmuseum dadurch neue Relevanz zu verleihen.

Wie können die Macher*innen von Stadtmuseen im jeweils gegebenen Rahmen noch agieren? Welche neuen Ansätze gibt es für zeitgemäße Vermittlung? Welche Rolle wollen Stadtmuseen in Zukunft in der Stadtgesellschaft übernehmen?

 Praktische Ideen sind gefragt!

 u. a. mit:

Prof. Dr. Holger Simon, Pausanio,

Stefanie Kinsky, C/O Berlin,

Gülay Gün, Museum der Arbeit,

Sarah Stella Bäcker und

Irene Kriechbaum, studioachtviertel

Das Symposium ist Teil des Projektes Werne Up’n Patt am Stadtmuseum Werne, das im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird. StadtBauKultur NRW und die Zukunftsakademie NRW sind Kooperationspartner*innen .

 Ansprechparter*innen: Anja Junghans und Henning Mohr

Datum
21. September 2018
Ort

Historisches Rathaus, Bürgersaal, Markt 9
59368 Werne

Kooperationspartner

Werne up'n Patt

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