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Aktuell

// Nordrhein-Westfalen

Postmigrantisches Theater

Sichtbarkeit, Streit und Schönheit

Postmigrantisches Theater begann vor mehreren Jahren in Berlin als eine Bewegung von Künstler*innen und Produzent*innen, die nicht länger hinnehmen wollten, dass sie von Theaterhäusern, Fördertöpfen und Schauspielschulen weitgehend ausgeschlossen waren: Die nicht glaubten, dass deutsches Theater weiß sein muss, um gut zu sein.

Der große, bundesweite Erfolg des postmigrantischen Theaterkonzeptes zeigt, dass diese Annahme berechtigt und der Kampf längst notwendig war. Heute beschäftigen sich große und kleine Theaterhäuser, Akademien und Lokalzeitungen mit der Frage, ob deutschsprachiges Theater nicht insgesamt postmigrantisch werden müsse. Immer noch tun sich viele Häuser schwer damit, postmigrantische Akteur*innen auf Augenhöhe einzubinden.

Auch in NRW gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster postmigrantischer Künstler*innen und Produzent*innen: Das ist Teil unserer Theaterszene. Die Zukunftsakademie NRW möchte dazu beitragen, diese Akteur*innen und ihre Arbeit sichtbarer zu machen, gemeinsam mit ihnen bundesweite und internationale Diskurse zu präsentieren. Sie möchte ein Knotenpunkt in Netzwerken werden, aus denen neue Impulse und altes Wissen hervorquellen. 

Im Glauben an fluide Grenzen zwischen Stadttheatern, freier Szene und Stadtgesellschaft möchten wir Interventionen kuratieren, die im Dienste einer postmigrantischen Sichtbarkeit stehen. Geplant ist eine weite Bandbreite an Formaten: Von Workshops und Meisterklassen über regionale Diskussionsveranstaltungen und Netzwerktreffen bis hin zur Mitbeteiligung an Projekten und Publikationen. Neue postmigrantische Stücke werden wir in szenischen Lesungen vorstellen.

// Unterschiedliche Orte im Ruhrgebiet

Zukunftslabor #2: Prozesse des Urbanen / Urbanes Lernen

Im Mittelpunkt des Symposiums stehen neue Praktiken des urbanen Lernens. Im weitesten Sinne sind damit implizite Lernprozesse der städtischen Sozialisation gemeint. In einem engeren Sinne bezeichnet der Begriff des „Urbanen Lernens“ kulturelle Bildung in urbanen öffentlichen Räumen und die Gestaltung kommunikativer Situationen zur Initiierung von Bildungsprozessen. Ziel des interdisziplinären Labs ist es innerhalb unterschiedlicher diskursiver und praktischer Formate an Orten der Intervention und Aneignung über die unterschiedlichen Taktiken und Strategien urbanen Lernens zu diskutieren. Unter anderem sollen Praxisprojekte aus NRW und darüber hinaus vorgestellt werden und hinsichtlich ihrer Anknüpfungspunkte für die Beteiligung unterschiedlicher Nutzungsgruppen an Prozessen der Stadtentwicklung und Möglichkeiten der Teilhabe an Stadtgesellschaft reflektiert werden.

// Bochum

Summer School "Urbanes Lernen"

Kulturelle Bildung im Öffentlichen Raum

Öffentlicher Raum & Kulturelle Bildung – wie hängt das zusammen? Wie und unter welchen Bedingungen wird Öffentlicher Raum hergestellt und genutzt? Welche kulturellen Praktiken (künstlerisch, interventionistisch, partizipativ) der Aneignung und Aushandlung städtischer Räume und Themen gibt es? Inwieweit werden hier Lernprozesse initiiert? Wie können Bildungsprojekte mit Kindern und Jugendlichen im Stadtraum gestaltet sein? Und welche Ziele werden dabei verfolgt? 

In einer einwöchigen Summer School habt Ihr die Gelegenheit, Euch diesen und eigenen Fragen aus verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlichen Formaten zu nähern. Dabei stehen insbesondere Fragen zum Umgang mit Diversität, gesellschaftlichen Schieflagen, Macht- und Herrschaftsverhältnissen, zu Möglichkeiten partizipativen Handelns und Lernens, aber auch zu Widersprüchen kultureller Bildungsprozesse im Öffentlichen Raum im Mittelpunkt. Ihr erhaltet Einblicke in den Diskurs sowie in die Praxis aktueller urbaner Praktiken und werdet von Wissenschaftler*innen und Künstler*innen bei der Entwicklung eigener Projektideen unterstützt. 

Das ausführliche Programm gibt es ab Mai 2015 hier.

Teilnahme und Anmeldung

Die Summer School richtet sich an Studierende aller Fächer und Berufseinsteiger*innen aus NRW. Studierende der Ruhr-Universität Bochum erhalten im Optionalbereich 5 CPs. Eine Anmeldung ist bis zum 22. Mai 2015 an post@zaknrw.de möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

In Kooperation mit dem Lehr- und Forschungsbereich Sportpädogogik und Sportdidaktik der Ruhr-Universität Bochum

FLYER

// Dortmund

HUNA/K

Hier und dort - Künstlerische Positonen aus der arabischen Welt

Das arabische Wort für hier - huna schlägt eine buchstäbliche Brücke zum dort - hunak. In dieser orthografschen liegt auch eine gedankliche Nähe, hier und dort liegen einander nicht ausschließend gegenüber, sondern stehen in enger Beziehung zueinander. Die Beschäfigung Europas mit der arabischen Welt ist heute stärker von Grenzziehungen geprägt als je zuvor. Territoriale Grenzen, politsche, ideologische und ästhetsche Schranken bestmmen die Wahrnehmung. Das interdisziplinäre Kulturfestval HUNA//K möchte die Grenzräume zwischen Politk, Kunst und Gesellschaf als einen ästhetschen Raum defnieren - einen Möglichkeitsraum, in dem Unterschiede zwischen hier und dort sich aufösen, künstlerische Fusionen statinden, Neues entsteht und Vorhandenes sich neu positoniert.

Vom 24. September bis 4. Oktober 2015 werden an verschiedenen Orten in Dortmund originäre künstlerische Positonen und Narratve aus der arabischen Welt vorgestellt, und treten in Dialog mit lokalen Künstler*innen und Akteur*innen. Filmvorführungen, Musikprojekte, Lesungen und Performances beschäfigen sich mit der Frage der Interakton und Wechselwirkung von Kunst mit Mensch und Raum.

// ZAK NRW, Humboldtstrasse 40, Bochum

Dirigierte Improvisation als Arbeitsmethode in der Kultur- und Bildungspraxis?

In der abendländischen Musik erarbeitet ein Dirigent die kollektive Ausführung einer Partitur mit dem homogen vorstrukturierten Orchester. Aus der Tradition des Jazz hingegen ist die Praxis der Improvisation herausgebildet worden. Heterogenität, Unvorhersehbarkeit, aber auch gesteigerte Sensibilität in der Wahrnehmung der Mitspieler*innen sind hier wichtiger als die Umsetzung eines idealen Plans. In größeren Zusammenhängen wird aber auch diese Improvisation durchaus dirigiert. Die Bewegungen und Zeichen der Dirigierenden sind aber eine Stimme unter vielen, die gehört werden wollen und auf die die einzelnen Akteur*innen eingehen müssen.

Dieses Arbeitsprinzip möchten wir im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit Praktiker*innen diskutieren, die es jeweils in ihren Bereichen anwenden. Unsere Leitfrage dabei ist, welche Prinzipien und Arbeitsweisen aus den Bereichen Musik, Theater, Sport und Stadtplanung wir für die Kultur- und Bildungsarbeit und sogar die Kultur- und Bildungspolitik adaptieren können: Wir alle improvisieren irgendwie, aber was geschieht, wenn wir die Improvisation erlernen und als Arbeitsweise bewusst bejahen?

// Dortmund

INZWISCHEN

INZWISCHEN ist ein wiederkehrendes Format, mit dem die Zukunftsakademie NRW zur Teilhabe an ihrer inhaltlichen Entwicklung einlädt. Mit der Öffnung eines Raumes für den regelmäßigen Austausch einer Vielzahl sich immer ändernder Konstellationen von Akteur*innen aus NRW möchten wir mittels thematisch modellhafter Projekte Themenfelder und Fragestellungen verhandeln und neue Diskussions- und Erfahrungsräume öffnen. 

Den Schwer- und Mittelpunkt des Formats bilden weniger die gezeigten Arbeiten, als die Zusammenkunft einer Vielzahl inspirierender Akteur*innen und Künstler*innen aus NRW, für die die Zukunftsakademie NRW eine Plattform des Austauschs, der Zusammenarbeit und der gemeinsamen Weiterentwicklung zukunftsweisender Projekte in und für NRW. 

Mit jeder Ausgabe öffnet INZWISCHEN neue Möglichkeiten und Räume für Akteur*innen und Multiplikator*innen, die in den Themenfeldern und Aktionsräumen der Zukunftsakademie NRW agieren und fördert so die Bildung eines ganzheitlichen Netzwerkes, auf das die Zukunftsakademie NRW in ihrer Praxis zurückgreifen kann.