• Eröffnung der ZAK NRW

    Eröffnung der ZAK NRW // Schauspielhaus, Bochum

  • Zukunft Publikum

    Zukunft Publikum // RUB Campusmuseum, Bochum

  • INKLUSION_EXKLUSION

    INKLUSION_EXKLUSION // Jazz Schmiede, Düsseldorf

  • CAN'T BE SILENT

    CAN'T BE SILENT // Jahrhunderthalle, Bochum

  • Eröffnung der ZAK NRW

    Eröffnung der ZAK NRW // Schauspielhaus, Bochum

  • Hochverehrtes Publikum

    Hochverehrtes Publikum // Staatskanzlei, Düsseldorf

  • INKLUSION_EXKLUSION

    INKLUSION_EXKLUSION // Jazz Schmiede, Düsseldorf

Aktuell

// Künstlerverein Malkasten, Jacobistrasse 6a, Düsseldorf

Symposium: Culture Convention Diversity: Veränderungsprozesse im Kulturbetrieb - geht das?

Im Rahmen der Reihe „ZAK Diskurs: Kultureinrichtungen und die Herausforderungen komplexer Vielfalt“

Bundesweit wird die Öffnung von Kultureinrichtungen hin zu mehr Diversity diskutiert und vielerorts werden Veränderungen bereits deutlich spürbar. Dies führt zu hervorragenden neuen Produktionen und innovativen Strukturen, aber auch zu aufreibenden Versuchen, neue Positionierungen und andere Formen der Ansprache zu entwickeln. Dabei wird die Organisation als Ganzes zu selten in den

Vielleicht kein Wunder, denn die Geschichte des Wandels im Kulturbetrieb ist nicht immer eine Erfolgsgeschichte gewesen. Sie wird lange schon aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und immer wieder auch von kritischen Stimmen begleitet. Das Symposium stellt unterschiedliche Positionen vor und möchte die Komplexität der Neuorientierung von Kultureinrichtungen sowie deren
inhaltlich-programmatische Auseinandersetzung mit einer vielfältigen Gesellschaft aufspüren.

Die Veranstaltung gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen Ansätze und Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren und Erwartungen und Bedarfe für die Umsetzung aus ihrer jeweiligen Perspektive zu formulieren. Wer Kultureinrichtungen verändern will, sollte sich die eigene Position bewusst machen und den Blick auf die Herausforderungen einer diversifizierten Stadtgesellschaft richten. Das Symposium will die Potenziale und Herausforderungen benennen, neue Gestaltungs- und Erfahrungsräume ausloten und die Machbarkeit von Veränderungen aufzeigen.

Referierende und Moderator*innen, u.a.: Natalie Bayer (Migrations- und Museumsforscherin, München), Klaus Gerhards (Geschäftsführer iD-Agentur-Ruhr, Dorsten), Tina Jerman (M.A., Geschäftsführerin EXILE-Kulturkoordination e.V., Essen), Reyhan Kulac (Stelle für interkulturelle Arbeit der LH München), Jagoda Marinić (Autorin, Interkulturelles Zentrum i.G., Heidelberg), Meinhard Motzko (Leiter PraxisInstitut, Bremen), Çığır Özyurt (Theater X, Festival „KulTür auf!“, Berlin), Dr. Azadeh Sharifi (Kulturwissenschaftlerin, Bündnis kritische Kulturpraktiker*innen, Berlin), Bahareh Sharifi (freie Kuratorin, u.a. Maxim Gorki Theater, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis spätestens 12. September 2014 wird gebeten unter post@zaknrw.de oder 0234 - 911 736 12.

Die Veranstaltung finden Sie außerdem auch auf Facebook.

// „Theater Unten“, Schauspielhaus Bochum

Die Kinder von Opel

In Kooperation mit dem Schauspielhaus Bochum und dem kainkollektiv

„Die Kinder von Opel“ ist ein Recherche- und Theaterprojekt mit Jugendlichen, das sich am Beispiel der aktuellen Krise des Bochumer Opel-Standorts mit der Frage nach der Zukunft der Arbeit aus Sicht einer jungen Generation auseinandersetzt.

Dabei handelt es sich bei den “Kindern von Opel” nicht nur um diejenigen, deren Eltern bei Opel arbeiten und die dadurch akut von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Sondern es geht, am Beispiel der Stadt Bochum, auch um all diejenigen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die unter dem Signum einer komplizierten Weltlage groß werden, in der sich das Lokale und Globale beständig auf schwer zu entwirrenden Wegen durchkreuzen. Die Automobilindustrie, für die Opel steht, ist wie kaum eine andere Industrie heute ein Global Player. Eine Standortkrise wie die Bochumer ist zugleich eine spürbar lokale Angelegenheit, aber, weniger sichtbar, immer schon mit all den “Anderswos” verknüpft, die in einer globalisierten Gemengelage Einfluss auf diese lokale Situation haben.

“Die Kinder von Opel” sind, neben den konkret am Projekt beteiligten Kindern und Jugendlichen, damit auch als Chiffre für die Gemengelage zu verstehen, in der wir heute leben. Diese gilt es, immer wieder neu zu beschreiben und in ihren (lokalen) Auswirkungen erfahrbar zu machen.

// ZAK NRW, Humboldtstrasse 40, Bochum

Zukunftslabor #1: Multiple Memories - Erinnerungskulturen der Migration in der Stadtgesellschaft

Ein interdisziplinäres Labor im Rahmen der Programmreihe "Migration, Geschichte und multiperspektivischer Erinnerung"

Zusammen leben, heißt auch zusammen erinnern. Migration ist für die Zukunft der Stadtgesellschaft so zentral wie sie es für ihre Geschichte war. Doch welche Rolle spielt Migration in der kollektiven Erinnerung unserer urbanen Einwanderungsgesellschaft? Welche Erinnerungskulturen der Migration bestehen und entstehen und wie bedingen sie sich gegenseitig? Das interdisziplinäre Labor wirft einen kritischen Blick auf die Erinnerungspraxis zur Migration in Museen, Gedenkstätten, Schulen, Gewerkschaften, Anti-Rassismus- und Migrantenorganisationen sowie in der Kunst. Welche und wessen Geschichte werden verhandelt, was bleibt unerzählt? Wie kann eine multiperspektive Erinnerungskultur nationale Erzählungen zur Migration auf ihre Exklusionsmechanismen hin hinterfragen und eine Vielfalt der Narrative ermöglichen? Welche Theorien und Politiken der Repräsentation dominieren in der kulturellen Bildung zur Migration? Welche Potentiale können sich durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen, Museen und Bildungsträgern eröffnen? Die ZAK NRW bietet mit dem zweitägigen Labor eine Plattform für den Diskurs und innovative Ansätze zur Erinnerungskultur der Migration in der heutigen Stadtgesellschaft.

// ZAK NRW, Humboldtstrasse 40, Bochum

Postmigrantisches Theater

Im Rahmen des Projekts möchten wir die Begegnung und Auseinandersetzung zwischen Regisseur*innen, die durch ästhetisch besonders innovative und gelungene Arbeit bekannt wurden, und jungen Talenten des postmigrantischen Theaters, deren Erfolg und Anerkennung noch aussteht, ermöglichen. Bei dieser Begegnung steht zunächst die Frage nach den Defiziten im Raum. Denn in der Debatte um das postmigrantische Theater wurde wiederholt in Feuilleton und Theaterkritik die Frage nach der Qualität bzw. der ästhetischen Innovation des aufkommenden postmigrantischen Theaters gestellt, während die arrivierten Regisseur*innen immer wieder von Künstler*innen und Aktivist*innen daraufhin in Augenschein genommen werden, ob sie eine Partizipation postmigrantischer Akteur*innen durch die Besetzung ihres Ensembles und die Wahl der semiotischen Mittel ermöglichen oder ausschließen.

Was sind die Anliegen und Themen postmigrantischer Künstler*innen? Welche Räume zur Kulturproduktion konnten sie sich bereits erschließen und welche gilt es zu öffnen? Wie reagieren Kulturinstitutionen in NRW auf die postmigrantische Bewegung, welche Kooperationen gibt es? Ziel der ZAK NRW ist es, in innovativen Projekten zwischen Akademie und Praxis ebenso zu vermitteln wie zwischen etablierten Theatermacher*innen und postmigrantischen Akteur*innen: Wenn der Dialog konstruktiv verläuft, ist er für alle Beteiligten eine Bereicherung. Wo er misslingt helfen ohnehin nur positive Gegenbeispiele.

// Unterschiedliche Orte im Ruhrgebiet

Zukunftslabor #2: Prozesse des Urbanen / Urbanes Lernen

Ein interdisziplinäres Labor im Rahmen der Programmreihe "Migration, Geschichte und multiperspektivischer Erinnerung"

Im Mittelpunkt des Symposiums stehen neue Praktiken des urbanen Lernens. Im weitesten Sinne sind damit implizite Lernprozesse der städtischen Sozialisation gemeint. In einem engeren Sinne bezeichnet der Begriff des „Urbanen Lernens“ kulturelle Bildung in urbanen öffentlichen Räumen und die Gestaltung kommunikativer Situationen zur Initiierung von Bildungsprozessen. Ziel des interdisziplinären Labs ist es innerhalb unterschiedlicher diskursiver und praktischer Formate an Orten der Intervention und Aneignung über die unterschiedlichen Taktiken und Strategien urbanen Lernens zu diskutieren. Unter anderem sollen Praxisprojekte aus NRW und darüber hinaus vorgestellt werden und hinsichtlich ihrer Anknüpfungspunkte für die Beteiligung unterschiedlicher Nutzungsgruppen an Prozessen der Stadtentwicklung und Möglichkeiten der Teilhabe an Stadtgesellschaft reflektiert werden.

// ZAK NRW, Humboldtstrasse 40, Bochum

Dirigierte Improvisation als Arbeitsmethode in der Kultur- und Bildungspraxis?

In der abendländischen Musik erarbeitet ein Dirigent die kollektive Ausführung einer Partitur mit dem homogen vorstrukturierten Orchester. Aus der Tradition des Jazz hingegen ist die Praxis der Improvisation herausgebildet worden. Heterogenität, Unvorhersehbarkeit, aber auch gesteigerte Sensibilität in der Wahrnehmung der Mitspieler*innen sind hier wichtiger als die Umsetzung eines idealen Plans. In größeren Zusammenhängen wird aber auch diese Improvisation durchaus dirigiert. Die Bewegungen und Zeichen der Dirigierenden sind aber eine Stimme unter vielen, die gehört werden wollen und auf die die einzelnen Akteur*innen eingehen müssen.

Dieses Arbeitsprinzip möchten wir im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit Praktiker*innen diskutieren, die es jeweils in ihren Bereichen anwenden. Unsere Leitfrage dabei ist, welche Prinzipien und Arbeitsweisen aus den Bereichen Musik, Theater, Sport und Stadtplanung wir für die Kultur- und Bildungsarbeit und sogar die Kultur- und Bildungspolitik adaptieren können: Wir alle improvisieren irgendwie, aber was geschieht, wenn wir die Improvisation erlernen und als Arbeitsweise bewusst bejahen?

// ZAK NRW und weitere Orte in NRW

Symposion für neue Dramatik

In Kooperation mit dem internationalen Institut für Dramatisches Schreiben

Das „Symposion für neue Dramatik“ bildet zugleich den Abschluss der Werkstatt „IN ZUKUNFT II“ für Autor*innen mit Migrationshintergrund des Westfälischen Landestheaters und des Exile-Kulturkoordination e.V. als auch das Auftaktsymposium für die Berliner Werkstatt 2015, die im Maxim-Gorki-Theater in Zusammenarbeit mit dem internationalen Institut für Dramatisches Schreiben und der ZAK NRW geplant ist.

Die Theaterstücke, die u.a. aus der Werkstatt „IN ZUKUNFT II“ hervorgehen, werden im Rahmen des Symposiums einer breiten Öffentlichkeit in Form von szenischen Lesungen und Performances präsentiert und darüber hinaus von Theaterleuten, Theaterwissenschaftler*innen und Autoren*innen besprochen.

// ZAK NRW und weitere Orte in NRW

Summer School: Urbanes Lernen

In Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum

Praktiken urbanen Lernens kombinieren Handlungsweisen und Akteur*innen unterschiedlicher Disziplinen und Perspektiven. Sie setzen sich außerhalb von Bildungsund Kultureinrichtungen mit den spezifischen politischen, rechtlichen und sozialen Bedingungen urbaner Räume auseinander und bieten damit zahlreiche Anlässe und vielfältige Handlungsmöglichkeiten, Bildungsprozesse zu gestalten. In einer interdisziplinär angelegten Summer School für Studierende der RUB und Interessierten der ZAK NRW sollen verschiedene Praktiken und Ansätze urbanen Lernens vorgestellt und erfahren werden. Dabei soll untersucht werden, welche individuellen und sozialräumlichen Lern- und Bildungsprozesse damit einhergehen und unter welchen Bedingungen und Herausforderungen diese noch wenig untersuchte Ausprägung kultureller Bildung erfolgt.