Vortrag: Prof. Dr. Eva Sturm

Vortrag von Prof. Dr. Eva Sturm, Berlin, im Rahmen der ersten Fortbildung zum Modellprojekt „RuhrKunstNachbarn“ mit dem Titel „Verbindungen vorübergehend. Von Vögeln und von Menschen.“ 22.09.2016, Museum Ostwall, Dortmunder U.
Eva Sturm untersuchte in Ihrem Vortrag Zusammenhänge von Sprache und Wissen in Bezug auf die Kommunikation von und in Museen: Wie kann Wissen an ein Publikum überliefert werden, ohne dass dieses Publikum Teil des im Museum herrschenden Kanons sein muss?

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Museen sind Orte der Verknüpfungen.
Sie funktionieren nur, wenn Bezüge hergestellt werden.

Es geht dabei vor allem um Überlieferungswissen (Lühmann[1]): Was gewusst werden sollte/muss um einen Bezug herzustellen, um etwas zu „verstehen“: also Kontext, Absicht, in Heimatmuseen der Gebrauch, in Naturkundemuseen die Schlafgewohnheiten, wie die Objekte ins Museum gekommen sind, Interessen, Konzepte – vor allem in Kunstmuseen etc. Dieses Wissen soll weitergegeben werden, von einer Generation zur nächsten. ..."


[1] Lühmann, Hinrich: Der Knabe Eros geht zur Schule. Übertragungsliebe in öffentlichen Anstalten. In: Brief der Psychoanalytischen Assoziation. Die Zeit zum Begreifen. Berlin, Brief Nr.13/1994

Datum
22.09.2016
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